Sanierung Tuppenhof, Kaarst



Rheinischer Vierkanthof in Kaarst-Vorst.

Fachwerkwohnhaus umgebaut 1706,
im Kern älter.

Nebengebäude aus 18. und
19. Jahrhundert, Streuobstwiese.
Bau- und Bodendenkmal.

Das Anwesen stand einige Jahre leer.
Umnutzung zu einer musealen Begegnungsstätte für bäuerliche Kultur und Geschichte.


Vorgehensweise:
  • Verformungsgerechtes Aufmaß
  • Entwurfsplanung
  • Bauteilweise Kostenberechnung, getrennt nach Baukörpern
  • Kostenoptimierung
  • Ausschreibung
  • Bauleitung

Bauherr: Museumsförderverein Tuppenhof e.V., Kaarst

Architekten:    Architekten-Arge Stannek Breidenbach, Bergisch Gladbach und Viersen

Informationen zum Objekt unter www.tuppenhof.de


Die Instandsetzung wurde in mehreren Bauabschnitten vorgenommen.
Wesentlich sind denkmalpflegerische und ökologische Aspekte.
Das Wohnhaus wird ganzjährig beheizt. Die restlichen Baukörper sind nur im Sommer nutzbar.

Vorabmaßnahme: Heißluftbehandlung zum Holzschutz, Einkauf von altem Eichenholz, Teilreparatur von Dachstühlen und Dächern.


Heißluftbehandlung zur
Abtötung tierischer Holzschädlinge
Instandsetzung Innenremise
 

Flechtwerk am Torhaus
Auftrag von Lehm im Gefach
 

Kalkputz als letzte Putzlage
Fertiggestellter Scheunengiebel
 

Stadien des Lehmbaues (v. l. n. r.):
Weiterverwendung, Reparatur, Ergänzung,
Innenschale vor Außenwand
Lehmputz an Wand- und Deckenfläche
 

Reparatur und Ergänzung Dachstuhl in der Scheune,
Untersicht aus Pappelholz
Verlegen der Strohdocken bei den Hohlziegeln
 

Blick in den Innenhof
Blick von der Gartenseite
 

 
Links:
Zugang zum Garten mit Brunnen
Unten:
Ehemaliger Kuhstall

 

 
Alte Pumpe in der Milchküche mit Kieselboden