Sanierung Schloß Rheydt, Mönchengladbach

Bedeutendes niederrheinisches Wasserschloß,
Fundamente aus dem 13./14. Jahrhundert,
Umgestaltung und Erweiterungen bis 16. Jahrhundert.
Umgebende Gräfte und Kasematten.
Bau- und Bodendenkmal.

Nach Sperrung wegen Baufälligkeit durchgreifende Sanierung des Museums von 1990 bis 1994.

Archäologische Grabungen im Schloß über ein Jahr.

Sanierung bei vorgegebenem Kostenrahmen.

Bauherr: Stadt Mönchengladbach

Projektleitung: Dr.-Ing. Norbert Stannek, bis 1991 im Planungsbüro Schmitz Aachen GmbH,
seit 1992 als Freier Mitarbeiter

Örtliche Bauleitung:   Dipl.-Ing. Ernst Quartier, Kevelaer, für Planungsbüro Schmitz Aachen GmbH

Innenraumplanung:   Dipl.-Ing. Walter von Lom, Köln

Vorangegangen: Gutachten mit Bestandsaufnahme und Kostenberechnung
durch Planungsbüro Schmitz Aachen GmbH

Infos über das Schloß: www.museum-schloss-rheydt.de

Oben: Hofseite mit Renaissance-Loggia während Instandsetzungsarbeiten
Turm während der Instandsetzung
Vorarbeit zur Erneuerung der Dachrinne bei Erhalt der Schiefereindeckung

Schiefstehende Säule infolge gerissenen Kapitells
Entlastung der Säule vor Erneuerung des Kapitells

Erneuerung Traufgebälk bei Erhalt von
Mauerwerk und Scheiben
Erneuerung des Fenstergiebels bei Erhalt
von Kopf und Konsole

Oben:
Vergolden der Inschrift

 


Links:
Details aus dem Leistungsverzeichnis Natursteinarbeiten


Oben:
Austausch von ca. 9 m langen Unterzügen,
per Autokran durchs Fenster
Rechts:
Neue Leimbinder zur Stabilisierung des Dachtragwerks und zur Aufhängung von Dachbalken

Schilfrohr als Putzträger auf Decke und Wand
Verputz von Holzbalkendecken mit Lehmputz

Reparatur des Verputzes bei
Wiederherstellung der Profilierung
Restaurierung der Renaissancemalerei
auf der Holzbalkendecke

Oben:
Tieferlegung des Kellers, Abtransport der Erdmasse mittels Fließband, Vervollständigung Tonnengewölbe
Rechts:
Erneuerung des Mauerwerksbogens

Historische Kaminstelle aus dem 16. Jahrhundert,
Fundstelle während partieller Abbruchmaßnahmen
Museal hergerichtete Kaminstelle, mit Fundstücken der alten Kaminanlage und wiederverlegtem Schieferboden

Neue Türöffnung zur Verbesserung
des Rundganges für Museumsbesucher
Durch Tieferlegung des Bodens freigelegte
historische Abwasserrinne, nach Unterfangung

Durch Tieferlegung des Bodens freigelegter Brunnen
Nordwestturm im Keller: Gewölbe aus 1500/1525, davor durch Tieferlegung freigelegtes älteres Turmfundament, Brunnen rechts vom Treppenpodest

Fundstelle ehemaliges "Plumpsklo", nach
partiellem Wandabbruch im Erdgeschoß
Archäologische Suchgrabungen im Bereich
des neuen Treppenhauses

Instandsetzung älterer Fenster
Instandsetzung älterer Fenster

Tiefergelegter Keller mit steinsichtigem Gewölbe,
Boden aus Blaustein
EG-Raum, mir restaurierter Renaissancedecke,
neues Parkett

EG-Raum mit Kölner Decke, neue Innentür
Historisches Bodenmosaik unter Schutzverglasung