Haus Bürgel in Monheim / Rh.
Foto: Biologische Station Urdenbacher Kämpe e.V. Vierkanthofanlage,
bestehend aus Herrenhaus aus 1837,
Scheunen und Ställen des 18. und 19. Jahrhunderts.

Die Anlage enthält Reste von Wehrmauern aus spätrömischer Zeit.



Die Gebäude werden genutzt für eine biologische Station, Kaltblutzucht, Museumsräume zur Darstellung römischer Funde und zwei Wohnungen.

 © Geobasisdaten: Landesvermessungsamt NRW, Bonn, Vermessungs- und Katasteramt des Kreises Mettmann  Nr.: IN 6/05

In 2000 brannte infolge eines Blitzschlages ein wesentlicher Teil der Scheunen und Ställe ab, hauptsächlich standen nur noch die Grundmauern. (Auf dem Luftbild: linker Teil der Hofanlage, Dächer fehlen)

Die Gebäude waren bei Beibehaltung der Nutzung wieder herzustellen unter Berücksichtigung von Bau- und Bodendenkmalpflege, Wasserschutzzone II, häufige Überschwemmung durch Rheinhochwasser im Winter oder Frühjahr.

Bauliche Besonderheiten: Bohrpfahlgründung bis in 11 m Tiefe wegen ungenügender Tragfähigkeit aufgeschwemmter Böden, flüssigkeitsdichter Stallboden zum Schutz des Grundwassers, hochgelegter Stallboden mit einem Niveau über dem Jahrhunderthochwasser von 1929 zur Vermeidung von Überschwemmung des Stalles.

Luftaufnahme: © Geobasisdaten: Landesvermessungsamt NRW, Bonn,
Vermessungs- und Katasteramt des Kreises Mettmann Nr.: IN 6/05

Bauzeit:  2003 bis 2006, in Abschnitten.

Bauherr:  Stadt Monheim am Rhein

Eigentümer:  Nordrhein-Westfalen-Stiftung in Düsseldorf


Zustand nach Brandzerstörung
Desolate Mauerkrone
 

 

 Bohrpfahlgründungen

 

 
Abschnittsweise Errichtung neuer Dachstühle und Neueindeckung (Westscheune)
 

 
Blick von Süden
Fertig eingerichtete Pferdeställe in der Westscheune
 

 
Links:
Neueindeckung mit klassischen Hohlziegeln (links)
und Doppelmuldenfalzziegeln (rechts)
Unten:
Instandgesetzte Fassade (Oststall)